Mit dem LFI durch den Schweizer Wald

 


Unter dem Schirm dieser Wettertanne sind wir vor Sonne und Regen geschützt. Solche Baumriesen wurden früher oft verehrt. Andere dienten über Jahrhunderte als Versammlungsort für Gerichte und Feste. Gibt es wohl noch Überlebende aus jener Zeit? Wie alt werden überhaupt Bäume?

 

Der Dickste ...


Die bis 4'600 Jahre alten Grannenkiefern (Pinus longaeva) in den White Mountains (California) wachsen auf über 3000m Höhe. «Methusela» ist mit 4766 Jahren der älteste lebende Baum der Welt.

Arvenwald «God Tamangur» auf 2100-2300m ü.M. bei
S-charl (GR).

Die Ältesten

Die ältesten Europäer sind einige Eiben auf keltischen Friedhöfen in Irland, Schottland und der Bretagne im Alter von bis zu 3'500 Jahren. Im Südtirol gedeihen 2'300jährige Lärchen und in Umbrien stehen zwei 1'700jährige Olivenbäume. Die zerfallende Linde von Staffelstein in Bayern hatte einst acht Meter Durchmesser und ist heute 1200 Jahre alt. Zwei Tessiner Kastanien werden auf 800 bis über 1000jährig geschätzt.

Ganze Baumbestände werden aber kaum so alt. Im LFI wurden nur 20 Bestände auf über 300 Jahre geschätzt. Die ältesten sind 350jährige Arven-, 360jährige Fichten- und 400jährige Lärchenbestände. Andere Quellen erwähnen 500-700jährige Lärchen am Simplonpass.

Die Härtesten

Fichten, Bergföhren, Lärchen und Arven ertragen das härteste Klima und bilden bei uns die obere Waldgrenze. Allen voran die Arve, als Waldbestand bis 2282 m ü.M. gemäss LFI. Einzelbäume klettern noch wesentlich höher. Der Schweizer Rekord geht an eine Arve ob Saas Fee (VS) auf 2585 m ü.M.

 

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