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Mit dem LFI durch den Schweizer Wald |
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Oh, das ist ein hübscher Wald. Gross und
Klein in Gruppen, wie Familien. Von diesem Wald hat doch der Förster erzählt.
Da muss er immer wieder vereinzelt Bäume raus nehmen. Das schafft Platz
für kräftige Kronen und für die Jugend. Ich frage mich, ob alle Schutzwälder
genügend Nachwuchs haben?
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Diese junge Tanne wurde im Vorjahr mit einem weissen, chemischen Schutzmittel behandelt. Aber bereits im folgenden Jahr sind die jungen, ungeschützten Triebe verbissen. |
Verjüngung tut NotIm ideal aufgebauten Schutzwald stehen junge und alte Bäume kleinräumig gemischt. Stirbt ein alter Baumriese, soll der Nachwuchs rasch die Lücke schliessen. Nur 71% der Schutzwälder erfüllen die minimalen Anforderungen an die Verjüngung. Rund 36% der Schutzwälder sollten innert 5 Jahren gepflegt werden, um die Verjüngung oder die Stabilität zu verbessern. Wo der Nachwuchs wegen Schneegleiten nicht aufkommen kann, sind oft technische Massnahmen nötig. Hölzerne Verbauungen bieten solange Schutz, bis ein widerstandsfähiger Jungwald herangewachsen ist. Die Weisstanne gilt als wertvolle Mischbaumart im Schutzwald. Gemäss
LFI beträgt ihr Anteil kaum die Hälfte des erwünschten,
minimalen natürlichen Anteils. Dies ist möglicherweise mit
eine Folge der anhaltend grossen Wildschäden. In manchen Berggebieten
werden jährlich mehr als 30% der Gipfeltriebe vom Wild verbissen.
Raubtiere wie Wolf
(Wolf2)und
Luchs
(Luchs2)
können das Verhalten und die Verteilung von Hirsch,
Reh
und Gämse verändern und so die Verbisssituation im Gebirgswald
entschärfen. |
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