Zustand des Schutzwaldes
Grössere Lücken im Bestand und winterkahle Baumarten wie die Lärche
vermindern die Wirkung des Lawinenschutzwaldes. Mindestens 64% der Lawinenschutzwälder
erbringen derzeit eine gute Wirkung. Die übrigen sind noch zu locker
aufgebaut. In den vergangenen 10 Jahren hat aber der Anteil solcher
Bestände um 5% abgenommen. Die Schutzwälder sind dichter geworden.
Zu dichte, einschichtige Wälder (Grafik oben) verlieren an Stabilität.
Die Wahrscheinlichkeit von grösseren Schäden durch Windwurf
oder Schneelast steigt. Rund 50% der Schutzwälder sind heute vermindert
stabil, weitere 11% in einem kritischen, labilen Zustand. Mit einer
minimalen Waldpflege will der Forstdienst stabile Waldstrukturen (Grafik
unten) erzielen und so die langfristige Schutzwirkung garantieren oder
verbessern.