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Mit dem LFI durch den Schweizer Wald |
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Schau, dort am Wald siehst du unser Ziel,
die Burg Rotberg mit der Jugendherberge. Ein herrliches Bild - nur das
«Mottenloch» im Walddach stört. Doch irgendwie muss der
Wald verjüngt werden, damit unsere Urenkel auch gute Holzsortimente
vorfinden. Ist unser Wald nicht ähnlich
«überaltert» wie die Bevölkerung?
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Holz - Rohstoff mit Nachwuchs?In den 10 Jahren seit dem ersten LFI hat das Durchschnittsalter der Bestände von 91 auf 97 Jahre zugenommen. Im europäischen Vergleich hat die Schweiz den höchsten Altholzanteil. Aus ökologischer Sicht ist das zu begrüssen. Aber für eine nachhaltige Holzproduktion müssten Altbestände vermehrt verjüngt werden, zumal dicke Stämme von den Sägern wenig gefragt sind. Beständen im Alter von 1-60 Jahren sind deutlich untervertreten. Bei den allerjüngsten Wäldern hat sich die Situation sogar verschlechtert. Seit dem ersten LFI hat der Anteil der Jungwüchse und Dickungen von 10% auf 8% abgenommen. Von einem nachhaltigen Altersaufbau entfernt sich der Schweizer Wald immer mehr, denn nur 60% der erforderlichen Fläche wurde verjüngt. Der Sturm «Lothar» hat dieses Manko etwas aufgebessert. |
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Altersaufbau im Schweizer Wald
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