| |
Verbreitung der Tanne
Das natürliche Verbreitungsgebiet (mittel-
und südeuropäische montane Wälder) der wärmeliebenden
und frostempfindlichen Tanne ist viel enger begrenzt, als dasjenige der
Fichte, was auf ihre geringere Standorttoleranz schliessen lässt.
Die Tanne bevorzugt gut mit Wasser versorgte Böden; in Einzelfällen
findet man sie jedoch auch auf trockenen Standorten
(z.B. im Wallis).
In der Schweiz kommen Tannen vor allem im westlichen Jura, dem zentralen
Mittelland und den Voralpen vor. Einige Gebiete sind vollständig
frei von Tannen (Engadin, Rheinwald, Obergoms, Mattertal, Region Davos,
Teile des Südtessins), während sie andernorts besonders dicht
wachsen (Emmental, Napf).
Die meisten Tannen stocken in einer Höhe von 600 bis 1200 m ü.M.;
der höchster Tannenanteil ist zwischen 800 und 1000 m ü.M. zu
finden.
Die Tanne gedeiht bis in etwas höhere Lagen, als die Buche und wächst
in den südlichen Alpentälern weiter nach oben, als im Norden.
|
|