Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Stieleiche

Quercus robur L.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der Stieleiche

Die Stieleiche hat dank der Ausbildung von Lokalrassen mit sehr unterschiedlichen Standortansprüchen in Europa ein sehr grosses Verbreitungsgebiet. Alle Rassen benötigen aber viel Licht und eine lange, warme Vegetationsperiode.
Eichen wurden über Jahrhunderte ihrer Früchte (Schweinemast) und des Holzes wegen stark gefördert. Mit Beginn des Kartoffelanbaus (ca. 1740) ging die Eiche in der Schweiz stark zurück. Eine weitere Verminderung der Bestände kam mit dem Bau der Eisenbahnen (Schwellenbedarf) und mit der Umwandlung von Mittel- in Hochwälder.
Die grösste Verbreitung hat die Stieleiche im Mittelland und im östlichen Jura. Über 90% wachsen in Lagen unter 800 m ü.M., meist auf flachen oder leicht geneigten Standorten.
 
Auswahl der Baumart

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