Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Sommerlinde

Tilia platyphyllos Scop.
(T. grandifolia Ehrh.)

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der Sommerlinde

Die Sommerlinde bevorzugt sommerwarme kolline und submontane Laubmischwälder. Ihr Areal reicht weniger weit nach Norden, dafür weiter nach Süden als dasjenige der Winterlinde.
Da die Sommerlinde eine höhere Luftfeuchtigkeit benötigt als die Winterlinde, findet man sie vorwiegend im Jura, im Chablais und im Tessin. Nur gerade im Jura ist sie häufiger, als die Winterlinde; an den übrigen Standorten dominiert diese.
Die Sommerlinde, die ihre Hauptverbreitung (90%) zwischen 420 und 1123 m ü.M. hat, steigt in den Alpen generell höher als die Winterlinde.
Die kalkliebende Sommerlinde erträgt Trockenheit besser und gedeiht deshalb eher an Steilhängen über 30° (77%), als in der Ebene oder am Hangfuss. Nur die Flaumeiche besiedelt noch etwas steilere Lagen.
 
Auswahl der Baumart

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