Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Kastanie

Castanea sativa Mill.
(C. vesca Gaertn.)

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der Kastanie

Die Kastanie, deren Wildform aus Südosteuropa und Kleinasien stammt, ist mit den Eichenarten eng verwandt. In der Schweiz gedeiht sie zu 98% auf der Alpensüdseite, sehr oft in grossen Reinbeständen.
Die spärlichen Vorkommen auf der Alpennordseite sind meist in Gebieten mit mildem See- oder Föhnklima zu finden.
Die Kastanie wächst zu 85% in den wintermilden Lagen der kollinen/ submontanen Stufe; 50% der Bestände unterhalb von 640 m ü.M. Ihre höchste Baumgrenze liegt im Sopraceneri bei 1250 m ü.M.
Diese wärmeliebende Baumart gedeiht oft an steilen Süd- bis Westhängen, nicht zuletzt weil im Tessin die wenigen flachen Gebiete entwaldet sind.
Die Kastanie meidet basischen Untergrund und wird in den kalkreichen Gebieten des Mendrisiotto von Hopfenbuche und Blumenesche abgelöst.
 
Auswahl der Baumart

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