Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Hagebuche

Carpinus betulus L.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der Hagebuche

Die Hagebuche ist eine Baumart der sommerwarmen Eichenstandorte in West-, Mittel- und Südeuropa. In der Schweiz fehlt sie im Alpenraum über weite Strecken, inneralpin sogar vollständig. Ihre stärkste Verbreitung hat sie im Gebiet der früheren Mittelwälder, vorwiegend in der Nordschweiz.
Ihre grosse Ausschlagfähigkeit und Frosthärte haben die Hagebuche im Nieder- und Mittelwaldbetrieb gegenüber der Buche gegünstigt.
Die wärmebedürftige Hagebuche gedeiht in der Schweiz zu 95% in der kollinen/submontanen Stufe. Ihre Optimalstandorte sind heute meist entwaldet, weshalb über 60% der Hagebuchen in Höhen von 400 bis 600 m ü.M. wachsen.
Auf frischen tonreichen und auf sehr trockenen Böden ist die Hagebuche der Buche überlegen, was sich auch in der standörtlichen Verbreitung zeigt. Auf sauren Böden hingegen kommen Stieleiche und Buche häufiger vor.
 
Auswahl der Baumart

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