Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Übrige Exoten

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der übrigen Exoten

Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert haben europäische Botaniker Gehölzarten aus Nordamerika eingeführt. Die forstwirtschaftlich bedeutenden Exoten kamen jedoch erst im 18. und 19. Jahrhundert aus Nordamerika und Asien in die Schweiz. Unter dem Druck einer allgemeinen Holznot setzte sich der Anbau von Exoten (die ursprünglich nur in Gärten und Parks wuchsen) etwa Mitte des 19. Jahrhunderts auch im Wald durch. Dort beträgt ihr Anteil derzeit rund 0,4%.
Bis heute sind im Schweizer Wald, ohne Robinie und amerikanische Pappeln, über 41 fremdländische Nadel- und 20 Laubbaumarten angebaut worden; 44 davon in einem Versuch der WSL.
Die grössten Vorkommen an Exoten liegen im Mittelland zwischen Aare und Reuss. Auffallend gering ist der Exotenanteil im Gebiet der Mittellandkantone Zürich und Thurgau. Während Douglasie und Strobe überwiegend im Mittelland angebaut werden, ist die Schwarzföhre vor allem im Jura verbreitet.
 
Auswahl der Baumart

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