Die häufigsten Waldbäume der Schweiz



Aspe, Zitterpappel

Populus tremula L.

selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)
Stammzahl,
Holzvorrat
 

Verbreitung der Aspe

Die Aspe ist fast in ganz Europa vertreten und fehlt lediglich in Südfrankreich, Westspanien und Sizilien. Optimal gedeiht sie in nordischen Mischwäldern mit Waldföhre, Fichte und Birke.
In der Schweiz trifft man die Aspe häufig im Wallis, Tessin und Bündnerland.
Wie andere Pionierbaumarten braucht die Aspe helle Standorte und wird auf die Dauer von anderen Baumarten verdrängt. Diese bezüglich Klima und Standort anspruchslose Art ist bis in die obere Montanstufe gut vertreten. Die Hälfte der Aspen wächst zwischen 800 und 1200 m ü.M.; in Strauchform erreicht sie Lagen bis 2200 m ü.M.
Ihren Fortbestand sichert sich die Aspe als Erstbesiedler auf Rohböden oder auf feuchten und trockenen Standorten. Im Vergleich zur Birke bevorzugt sie eher nährstoffreiche, basische Böden.
 
Auswahl der Baumart

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