Überbelastung;dégradation/ surcharge/ perturbation;sovraccarico;1 Überführung;conversion;conversione;Wechsel der Betriebsart eines Bestandes unter Verwendung der vorhandenen Bestockung mittels Durchforstung und Pflege. Besonders häufig ist die Überführung von Nieder- oder Mittelwald in Hochwald (nach WT), daneben kommt auch die Ü. von schichtigen in stufige Hochwälder vor (Plenterüberführung), siehe auch Umwandlung, vgl. Anl. LFI S. 172. Überführungsdurchforstung;éclaircie de conversion;diradamento di conversione;1 Überhälter;réserve;rilascio;Baum des Altholzes, der nach Abschluss der Verjüngung auf einer Bestandesfläche belassen wird. Der Überhalter soll dadurch einerseits einen grösseren Durchmesser erreichen und andererseits dem Jungwald Schutz gewähren, vgl. Anl. LFI S. 85. Ufergehölz;boisés des rives;formazioni legnose riparie;1 Ulme ­ Ulmus sp.;orme ­ Ulmus sp;olmo ­ Ulmus sp;1 Umfrage;enquête;inchiesta;Erhebung von Daten durch Befragung. Für die Probeflächen des LFI werden Informationen über die Holznutzung, die Verfügbarkeit des Holzes, den Holzerei- und Rückeaufwand, die Art der Holzernte und die bei der Holzerei verwendeten Rückemittel durch Befragung des Forstdienstes erhoben, siehe Anl. LFI S. 169f. Umsetzung;mise en valeur;divulgazione;1 Umtriebszeit;révolution;turno;Planmässig festgelegter Zeitraum zwischen Begründung und Räumung eines Bestandes im schlagweisen Hochwald (nach SAFE). Umwandlung;transformation;trasformazione (conversione diretta);Wechsel der Betriebsart oder der Baumart durch flächige Räumung der bestehenden Bestockung und Begründung eines neuen Bestandes durch Pflanzung oder Saat, vgl. Anl. LFI S. 172. Umweltmonitoring;suivi de l'environnement;monitoraggio ambientale;1 Umweltpolitik;politique environnementale;politica ambientale;1 Untermesser (Trämel);petit billon;sotto diametro (toppo);1 Unternehmereinsatz;engagement des entrepreneurs;impiego di ditte private;1 Unterschicht;strate inférieure (sous-étage);strato inferiore;Gesamtheit der Bäume, die höchstens ein Drittel der Oberhöhe erreichen und eine gegen oben klar abgrenzbare Kronenschicht mit einem Deckungsgrad von mindestens 20% bilden, siehe Anl. LFI S. 91. Urwald;forêt vierge;foresta vergine;Wald, dessen Standorte, Vegetation, Baumartenmischung und Aufbau seit jeher ausschliesslich durch natürliche Standorts- und Umweltfaktoren bedingt wurden, der also nie durch mittel- oder unmittelbare menschliche Einflüsse (Holznutzung, Streugewinnung, Beweidung) verändert worden ist (LEIBUNDGUT 1982).rado di chiusura;Mass der gegenseitigen Bedrängung der Baumkronen einer Bestockung (SAFE). Im LFI werden die Schlussgrade gedrängt, normal, locker, räumig, aufgelöst, gruppiert gedrängt und gruppiert normal unterschieden, siehe Anl. LFI S. 148f.