Sanasilva-Inventur (SSI);inventaire Sanasilva (IS);inventario Sanasilva (ISS);1
Sanitärhieb;coupe sanitaire;taglio fitosanitario;Waldbaulicher Eingriff, bei dem dürre oder kranke Bäume entnommen werden, siehe Anl. LFI S. 172.
Satellitendaten;données satellitaires;dati da satellite;1
Säugetiere;mammifère;mammiferi;1
Schäden;dégâts;danni;1
Schadenart;genre de dégât;tipo di danno;1
Schadenbilanz;bilan des dégâts ;carico dei danno ;1
Schadenbild;dégât ;aspetto del danno ;1
Schadenpotential;dégâts potentiels;Potenziale di danno ;1
Schadenursache;cause des dégâts;causa di danno;1
Schädigungsgrad;gravité des dégâts ;grado di danneggiamento;Mass (Modell) für die Schädigung von Einzelbäumen oder von Beständen.
Schaft;tige;fusto;Hauptachse des Baumes von der Bodenoberfläche bis zum Baumwipfel (nach WT), für die Feldaufnahmen LFI Teil der Hauptachse von Bäumen innerhalb der grünen Baumkrone, vgl. Anl. LFI S. 94.
Schaftbruch;cassure de la tige;stroncatura;1
Schaftderbholz;bois fort de tige;legname commerciabile del fusto;1
Schaftform;forme de la tige;forma del fusto;1
Schaftholz;bois de tige;legno del fusto;Oberirdisches Holz des Baumschaftes vom Stammanlauf bis zum Baumwipfel (ohne Astholz).
Schaftholzvorrat;volume du bois de tige;volume del legno del fusto, provvigione cormometrica;1
Schalenwild;ongulés sauvages;ungulati;Sammelbegriff für wildlebende Paarhufer, im LFI für die Tierarten Hirsch, Reh und Gemse.
Schälschaden;dégât d¹écorçage;danni da scortecciamento;Durch das Abreissen von Rinde durch Rotwild verursachte Freilegung des Holzkörpers an Bäumen, vgl. Anl. LFI S. 113.
Schicht;strate;strato;(Bestandesschicht) Durch die Baumkronen gebildete, in der Höhe deutlich begrenzte Etage im Kronenraum eines Bestandes (Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht), siehe Anl. LFI S. 91.
Schlagfläche;surface (trouée) de coupe;superficie di taglio;1
Schlagschaden;dégât d¹estocade;danni da battitura;Von Schalenwild während der geruchlichen Markierung des Ein-standsgebietes oder bei Scheinkämpfen mit dem Gehörn oder Geweih verur-sachte Rindenverletzung an Jungbäumen, vgl. Anl. LFI S. 113.
Schlankheitsgrad;coefficient d¹élancement;rapporto di snellezza;Verhältnis der Baumhöhe zum Brusthöhendurchmesser. Der mittlere Schlankheitsgrad der herrschenden Bäume ist ein Bestandeskennwert und dient als Mass für den Pflegezustand und die Bestandesstabilität gegen Wind und Schnee (nach WT), vgl. Anl. LFI S. 163.
Schlussgrad;degré de fermeture;grado di chiusura;Mass der gegenseitigen Bedrängung der Baumkronen einer Bestockung (SAFE). Im LFI werden die Schlussgrade gedrängt, normal, locker, räumig, aufgelöst, gruppiert gedrängt und gruppiert normal unterschieden, siehe Anl. LFI S. 148f.
Schneebewegung;mouvement de la neige;movimenti della neve;1
Schneelast;poids de la neige lourde;carico da neve;1
Schneise;tranchée (laie);striscia aperta nel soprassuolo;Waldstreifen mit Niederhaltegebot, z. B. wegen Freileitungen oder Luftseilbahnen. Die maximalen Baumhöhen und damit die forstliche Produktion sind eingeschränkt, vgl. Anl. LFI S. 142.
Schutzfunktion;fonction protectrice;funzione protettiva;Siehe Waldfunktion und Schutzwald.
Schutzwald;forêt protectrice;bosco di protezione;Wald, der eine Schutzleistung erbringt, ungeachtet allfälliger weiterer Waldfunktionen. Die Schutzleistungen umfassen allgemein den Schutz vor Naturgefahren, den Trinkwasser- und Bodenschutz sowie den Wind-, Lärm- und Sichtschutz. Im LFI bezieht sich der Begriff vorwiegend auf den Schutz vor Naturgefahren.
Schutzwald, LFI2-;forêt protectrice IFN2;bosco di protezione (secondo l¹) IFN 2;Anhand von Modellen berechneter Schutzwald gegen Lawinen und Steinschlag direkt oberhalb wichtiger Verkehrswege und Siedlungen, vgl. Ergebnisse der Zweitaufnahme 1993-1995 Kap. 13.2.
Schutzwaldregion;région de forêts protectrices;regione in funzione dei boschi di protezione ;Zusammenfassung der 14 Wirtschaftsregionen zu 6 Aussageeinheiten, welche eine sinnvolle Auswertung erlauben, d.h. deren Ergebnisse eine ähnliche statistische Aussagekraft aufweisen, vgl. Ergebnisse der Zweitaufnahme 1993-1995 Kap. 3.4, Abb. 6 und Kap. 13.2.
Schutzwirkung;effet protecteur;effetto protettivo;Fähigkeit einer Bestockung, die Entstehung einzelner oder mehrerer Naturgefahren zu verhindern oder deren Wirkung zu vermindern, siehe auch Waldwirkung.
Schwachholz;petits bois;legname di piccole dimensioni;Nach den «Schweizerischen Holzhandels-Gebräuchen» nicht sortierbarer Derbholzrest.
Seilkran;grue à câble;gru a cavo (teleferica);1
Seilwinde;treuil;verricello;1
Selve;selve;selva (castagneto da frutto);Parkartige, mit Edelkastanien oder Nussbäumen bestockte Weide, die sowohl der Nutzung von Holz und Früchten als auch der Heugewinnung oder als Weide dient (nach WT), in der Schweiz vor allem auf der Alpensüdseite verbreitet, vgl. Anl. LFI S. 145.
Siedlungsfläche;surface d'habitat et d'infrastructure;agglomerato urbane;1
Signifikanz;seuil de signification;significatività;1
Skelettanteil;pierrosité;percentuale di scheletro;1
Sortierungsgebiet;zone d'assortiment;zona di classificazione;1
Sortiment (Holzsortiment);assortiment (de bois);assortimento (legnoso);Holzprodukt bestimmter Dimension und/oder Qualität aufgrund von Vereinbarungen im Holzhandel (nach SAFE). Im LFI2 nur Dimensionssortiment, siehe Ergebnisse der Zweitaufnahme 1993-1995 Kap. 11.2.
Spezialstandort;stations particulières;stazione particolare;In der Schweiz seltene Trocken- und Feuchtstandorte: trockene, vernässte oder gelegentlich überflutete Böden, wie zum Beispiel Flaumeichenwald, Quellsumpf, Hangried, Hochmoor, Bruchwald, Auenwald, vgl. Anl. LFI S. 129/130.
Stabilität (Bestandesstabilität);stabilité (du peuplement);stabilità (del popolamento);Beständigkeit eines Bestandes gegenüber störenden Einflüssen. Im LFI als zu erwartende mechanische Stabilität gegen Belastungen überwiegend durch abiotische Faktoren (Wind, Schnee usw.) zu verstehen, vgl. Anl. LFI S. 159 f.
Stabilitätsanforderungen;exigences de stabilité;esigenze di stabilità;Waldbauliche Minimalziele im Schutzwald zur ausreichenden Reduktion der Wirkung von Naturgefahren, basierend auf den Vorstellungen über den Naturwald, differenziert nach Waldgesellschaften (vgl. BUWAL 1996). Im LFI darauf aufbauende qualitative Kriterien zum Bestandesaufbau als Grundlage für die Beurteilung der mittel- bis langfristigen Erhaltung der Schutzwirkung.
Stamm;tronc;tronco;(Baumstamm) Verholzte Hauptachse von Bäumen. Im LFI Stammabschnitt zwischen 0,5 m Höhe und dem untersten grünen Ast (ohne Klebäste), vgl. Schaft, siehe Anl. LFI S. 94.
Stammanlauf;empattement;piede dell'albero;(Stammfuss) Stammabschnitt eines Baumes von der Bodenoberfläche bis 0,5 m, siehe Anl. LFI S. 94.
Stammzahl;nombre de tiges;numero di alberi, numero di fusti;Anzahl Stämme, absolut oder pro Flächeneinheit, in der Regel Stammzahl pro Hektare.
Stammzahlveränderung;évolution du nombre de tiges;variazione del numero di alberi;1
Stand Density Index (SDI);index de densité du peuplement;indice di densità di un popolamento SDI;Aus der Stammzahl pro ha (Bäume ab 12 cm BHD) und dem Mitteldurchmesser (dg) berechnetes Mass für die Dichte einer Bestockung. Weitgehend unabhängig von der Standortsbonität, von der Baumartenzusammensetzung und vom Bestandesalter.
Standardabweichung;écart-type;deviazione standard;Quadratwurzel aus dem Durchschnitt der quadrierten Abweichungen von Einzelwerten zu ihrem Mittelwert. Sie dient als Mass für die Streuung der untersuchten Grundgesamtheit.
Standardfehler;erreur standard;errore standard;Standardabweichung von statistischen Masszahlen (z. B. Mittelwert). Die Schätzung des S. erfolgt im allgemeinen mit Hilfe der Varianz der Beobachtungswerte.
Standort;station;stazione;Gesamtheit aller Umwelteinflüsse, die an einem bestimmten Ort auf Lebewesen einwirken.
Standortseigenschaften;caractéristiques de la station;caracteristiche stazionale;1
Standortsfaktor;facteurs stationnels;fattore stazionale;Auf Pflanzen einwirkende, äussere Einflüsse der belebten (biotischen) und unbelebten (abiotischen) Umwelt (nach LdF). Primäre S. (Wasser, Wärme, Licht, chemische und mechanische Faktoren) wirken direkt, sekundäre S. (klimatische, edaphische, orographische, biotische) indirekt auf die Pflanzen.
Standortsgüte;fertilité de la station;fertilità della stazione;Von der vorhandenen Bestockung unabhängige Produktionsfähigkeit des Standortes. Die S. wird im LFI in vier Klassen unterschiedlicher Gesamtwuchsleistung gruppiert, siehe Bonität.
Stangenholz;perchis;perticaia;Entwicklungsstufe im gleichförmigen Hochwald, Bestand mit einem dominanten Brusthöhendurchmesser zwischen 12 und 30 cm BHD.
Starkholz;gros bois;alberi di grandi dimensioni ;Bäume mit einem BHD über 50 cm.
Steinhaufen;tas de pierres. Murgier;cumulo di sassi;1
Steinschlag;chute de pierres;caduta di massi;1
Steinschlagschäden;dégâts dus aux chutes de pierres;danni da caduta massi;1
Steinschlagschutzwald, LFI2-;forêt de protection contre les chutes de pierres;bosco di protezione da caduta di massi;1
Stichprobe;échantillon;campione;Teil der Grundgesamtheit, der systematisch oder zufällig ausgewählt und erfasst wird. Die Stichprobe erlaubt die Schätzung von metrischen oder kategorialen Merkmalen der Grundgesamtheit.
Stichprobenfehler;erreur d'échantillonnage;errore di campionamento;Zufällige Abweichung der aus einer Stichprobe geschätzten Grösse (z. B. Mittelwert) vom wahren Wert der Grundgesamtheit. Als Mass für die Grösse des S. dient der Standardfehler.
Stichprobeninventur;inventaire par échantillonnage;inventario per campionamento;1
Stichprobenkonzept;concept d'échantillonage;concetto di campionamento;1
Stichprobennetz (Netz);réseau (d'échantillonage);reticolo (di campionamento);1
Stock;souche;ceppaia (ceppo);(Stockholz) Teil des Baumes unterhalb des Fällschnittes, d.h. das gesamte Wurzelholz und der beim Fällen am Wurzelstock verbleibende Teil des Stammes, vgl. Anl. LFI S. 131.
Stockausschlag;rejet de souche;pollone;Nach dem Abholzen eines Baumes aus dem verbleibenden Stock ausschlagender Trieb. Stockausschläge können bei einigen Baumarten zur Verjüngung des Bestandes verwendet werden (nach WT), vgl. Anl. LFI S. 85 und S. 144.
Strasse;route;strada;1
Strauch;buisson (arbuste);arbusto;Ausdauerndes Holzgewächs, das von Grund auf verzweigt ist und nicht über 5 m hoch wird (nach WT), vgl. Anl. LFI S. 80.
Strauchart;espèce de buisson;arbusto;1
Strauchgürtel;cordon de buissons;fascia arbustiva;Dem Waldmantel vorgelagerter Saum aus Gehölzpflanzen (exklusive Zwergsträucher) unter 12 cm BHD, vgl. Waldrand, siehe Ergebnisse der Zweitaufnahme 1993-1995 Abb. 266 und Anl. LFI S. 60f.
Strauchschicht;strate buissonnante;strato arbustivo;Gemäss LFI alle Gehölzpflanzen von 0,5 m bis 3,0 m Höhe sowie die Äste höherer Bäume und Sträucher in diesem Höhenbereich, vgl. Anl. LFI S. 156.
Struktur (Bestandesstruktur);structure (du peuplement);struttura (del popolamento);Vertikaler Aufbau eines Bestandes. Im LFI werden einschichtige, mehrschichtige, stufige und rottenförmige Strukturen unterschieden, vgl. Anl. LFI S. 151.
Strukturvielfalt;diversité structurelle;diversità strutturale;Strukturvielfalt des Bestandes: Kenngrösse zur Charakterisierung des Bestandes als Lebensraum, abgeleitet aus den Parametern Entwicklungsstufe, Schlussgrad, Bestandesstruktur, Starkholzanteil, Schädigungsgrad des Bestandes, Vorhandensein von Wald- oder Bestandesrand, Vorkommen und Art von Lücken im Bestand, Deckungsgrad der Strauchschicht, Deckungsgrad der Beerensträucher sowie aus dem Vorkommen von Stöcken, liegendem Totholz, Dürrständern und Asthaufen.
Strukturvielfalt des Waldrandes: Kenngrösse zur Charakterisierung des vertikalen und horizontalen Aufbaus des Waldrandes, abgeleitet aus den Merkmalen Aufbau, Verlauf und Dichte des Waldrandes und je der Breite von Waldmantel, Strauchgürtel und Krautsaum.
Sturmschadenfläche;surface cyclonée;superficie dannegatia da tempeste;1